Beschreibung der Videos

Präsentiert wird eine Turmaufnahme des Geläutes der katholischen Stadtpfarrkirche St. Jakob in Dachau.
Dachau ist eine oberbayrische Stadt, liegt wenige Kilometer nordwestlich von München und zählt ca. 48.000 Einwohner.
Die katholische Pfarrkirche St. Jakob ist die Hauptkirche der Dachauer Innenstadt. Sie prägt zusammen mit dem Dachauer Schloss das historische Stadtbild der oberen Altstadt.
Die ursprüngliche Kirche stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Im wesentlichen stammt der heutige Kirchenbau allerdings aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Der Kirchturm ist der älteste erhaltene Teil der Kirche und wurde vermutlich schon Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Von 1584 bis 1586 wurden Turm und Chor schließlich umgebaut. Das alte Langhaus wurde in den Jahren 1624 bis 1626 durch einen Neubau ersetzt und eine Grabkapelle an der Südseite des Chors kam im Jahr 1629 hinzu, welche 1933 zur Priestersakristei umgebaut wurde. Sein vollständiges, heutiges Erscheinungsbild erhielt der Turm im Jahr 1678, dieser wurde zu seiner heutigen Höhe aufgestockt und mit einer Turmzwiebel versehen. 1926/27 wurde die Kirche nochmal nach Westen verlängert und die neue Westfassade mit großer Freitreppe errichtet.
Heute befindet sich im schlanken, 44-Meter-hohen Kirchturm ein großes, vierstimmiges Glockengeläute, welches die Platzverhältnisse im Turm voll und ganz ausnutzt. Die älteste, erhaltene Glocke stammt aus der Zeit des Dritten Reiches, was in der deutschen Glockenlandschaft eine große Rarität darstellt. Sie blieb als einzige Glocke nach dem zweiten Weltkrieg übrig. Das Geläute wurde schließlich im Jahr 1949 durch drei Euphonglocken aus der Gießerei Karl Czudnochowsky in Erding wieder vervollständigt. Aus statischen Gründen hängen die Glocken allerdings nicht in der oberen Glockenstube hinter den großen Schalläden, sondern im unteren, oktogonen Teil des Turms, direkt über den viereckigen Geschossen. Die größte Glocke im Schlagton h° bildet ein sehr wohlkingendes und für ihre leichte Rippe auch ein erstaunlich basslastiges Fundament ab und stellt mit Sicherheit für die Verhältnisse zu jener Zeit eine überdurchschnittliche Leistung der Gießerei dar.
Im Jahr 2017 wurde der Turm umfassend saniert. Dabei wurde zum Einen der Aufstieg komplett erneuert, zum Anderen wurde auch die Glockenanlage saniert. Alle Glocken erhielten neue Holzjoche, Klöppel und Läutemaschinen.


GLOCKENDATEN:

Glocke 1: Michaelsglocke, h°, Karl Czudnochowsky/Erding 1949, 2337 kg, d= 1650 mm

Glocke 2: Konradsglocke, dis', Gebrüder Ulrich/Apolda 1936, ca. 1100 kg, d= ca. 1300 mm

Glocke 3: Marienglocke, fis', Karl Czudnochowsky/Erding 1949, 627 kg, d= 1080 mm

Glocke 4: Josefsglocke, gis', Karl Czudnochowsky/Erding 1949, 426 kg, d= 960 mm


ABLAUF DES VIDEOS:

0:00 Intro

0:40 Bildervorstellung der einzelnen Glocken

2:32 Stundenschlag (15 Uhr)

Einzelglocken:
- 3:03 Glocke 4 gis‘
- 4:39 Glocke 3 fis‘
- 6:05 Glocke 2 dis‘
- 7:38 Glocke 1 h°

9:32 Vollgeläute h° dis‘ fis‘ gis‘


Diese Aufnahme entstand zum Einläuten des Patroziniums am Samstag vor dem Jakobstag 2024 um 15 Uhr. Normalerweise werden in St. Jakob die Sonntage und Hochfeste bereits um 14 Uhr eingeläutet, am Tag der Aufnahme fand zu dieser Zeit allerdings eine Hochzeit statt, daher wurde das Geläute um eine Stunde verschoben.
Ich bedanke mich ganz herzlich beim Mesner & Sohn für die Ermöglichung der Aufnahmen im Turm, sowie bei @Glockenkombinationen fürs Dabeisein!


Es läuten die 5 Glocken der Pfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus aus Söll im Nordtiroler Unterland.

Stimmung:

A° c' e' g' a'

Gießer: Glockengießerei Franz Oberascher, Salzburg (1948)

Des Weiteren ist noch eine Sterbeglocke im Schlagton g'' vorhanden. Sie wurde im Jahre 1854 von Johann Grassmayr in Innsbruck-Wilten gegossen.

Die Gemeinde Söll liegt im Sölllandl (das Gebiet zwischen Wörgl und St. Johann in Tirol wird so genannt) auf einer Seehöhe von 703 m ü. A.

Die Pfarrkirche von Söll wird wegen ihrer Größe und prachtvollen Ausstattung auch „Söllandler Bauerndom“ genannt.

Der Sage nach kündigte eine Schwalbe den Platz der Kirche mittels blutgetränkten Holzspänen an, als die Siedler von Hauning-Dorf eine kleine Kirche errichten wollten.

Die erste Kirche, die wohl um 1050 im Stil der Romanik errichtet wurde, wurde bald zu klein. Bereits 1361 wird von der Einweihung einer gotischen Pfarrkirche berichtet, die viel Ähnlichkeit mit St. Leonhard bei Kundl gehabt haben soll.
Kapazitätsprobleme und Verfall führten etwa 400 Jahre nach der Einweihung zum Abriss der Kirche.

Eine neue Pfarrkirche wurde ab 1764 errichtet und 1771 geweiht.
Die entstandene spätbarocke Kirche zählt zu den schönsten Kirchen im Alpenraum.
St. Peter und Paul ist mit einem imposanten Hochaltar und vier Seitenaltären ausgestattet.
Die zahlreichen Fresken wurden vom Schwazer Meister Christoph Anton Mayr geschaffen.

Die Orgel wurde 1982 installiert.

Die Pfarrkirche ist gleichzeitig Friedhofskirche für den umgebenden Friedhof und Dorfmittelpunkt. Vor der Kirche befindet sich eine kleine Kapelle, die an die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnert.

Quelle: (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_S%C3%B6ll_(Tirol)

Ein herzliches Dankeschön gilt hiermit allen Beteiligten!

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