Beschreibung der Videos
Es läuten die 5 Glocken der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus Grassau im oberbayerischen Landkreis Traunstein im Bundesland Bayern.
Stimmung:
H° e' g' a' dis''
Gießer:
Gl. 1 Johann Hahn, Landshut (1961)
Gl. 2 Bernhard Ernst, München (1645)
Gl. 3 Kaspar Schütz, München (1615)
Gl. 4 Johann Hahn, Landshut (1961)
Gl. 5 Johann Georg Leshinger, Salzburg (1753)
Der Markt Grassau liegt im Chiemgau etwa 5 Kilometer südlich des Chiemsees auf einer Seehöhe von 538 m ü. NHN im Achental, das von der Tiroler Achen durchflossen wird.
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grassau ist eine ursprünglich gotische, barockisierte Hallenkirche im Landkreis Traunstein in Oberbayern. Sie gehört zum Dekanat Traunstein.
Die älteste Kirche im Achental liegt direkt am Bodensee-Königssee-Radweg.
Die Anfänge unserer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt gehen bis ins Jahr 1150 zurück. Im weithin sichtbaren Zwiebelturm finden sich noch romanische Elemente.
Der frühbarocke Hochaltar von 1640, mehrere Rokoko Seitenaltäre, Stuckarbeiten und Jahrhunderte alte Malereien machen diese Kirche wirklich sehenswert.
Aufgrund ihres Alters und mehreren Umgestaltungen lassen sich unterschiedliche Bauarten wie Gotik, Barock und Rokoko finden. Bemerkenswert sind die Prozessionsstangen aus dem 18. Jahrhundert von Patronen der verschiedenen Grassauer Handwerksberufen.
Links neben dem Haupteingang befindet sich die Kriegergedächtniskapelle, die um 1700 entstand. Rechts vom Haupteingang ist die nur von außen zugängliche einzigartige Totenkapelle, ein ehemaliges, prächtig ausgemaltes Beinhaus.
Im Mittelalter befand sich auf dem Grassauer Kirchplatz der Gerichtsstandort für das gesamte Achental.
Quelle: (https://www.bodensee-koenigssee-radweg.de/de/pfarrkirche-mariae-himmelfahrt-grassau)
Danken möchte ich hiermit der netten Mesnerin von Grassau!
INHALT:
0:00 Intro
0:07 Glocke 2 - Georg Beinroth/Eisleben, 1580
0:26 Informationen Glocke 2
2:22 Glocke 1 - Hallescher Gießer, 1506
2:46 Informationen Glocke 1
4:55 Vollgeläut
6:07 Bilderstrecke Kirche
6:46 Klangeindruck außen
Dornstedt ist ein heute zu Teutschenthal gehörendes Dorf im Saalekreis, etwa 15km östlich von Querfurt gelegen.
Dornstedt wurde bereits 961 erstmals urkundlich erwähnt. 1950 vereinigten sich Dornstedt und das benachbarte Asendorf zu einer Ortschaft und gehören seit 2010 zur Gemeinde Teutschenthal.
Die in der Mitte des Ortes auf einer kleinen Wiese gelegene Kirche St. Pankratius bestand bereits in romanischer Zeit, worauf ein romanisches Tympanon an der Ostseite des Kirchenschiffes hindeutet. 1738 wurde der Turm mit der achteckigen Glockenstube samt welscher Haube und Laterne versehen. Der grundlegende Neubau des Kirchenschiffes im romanischen Stil erfolgte 1883. Hierbei wurde dem romanischen Tympanon auf der Nordost-Ecke des Kirchenschiffes ein Neoromanisches an der Südost-Ecke gegenübergestellt. Beide Tympana sind auch im Video zu sehen. Der überaus wohlproportionierte neoromanische Bau mit seinen rundbogigen Biforien ist im Inneren von einer dreischiffigen Anmutung. Diese wird durch die mit vergoldeten Kapitellen versehenen Rundsäulen hervorgerufen, die das Tonnengewölbe der Decke tragen. Das Innere ist sehr schlicht gehalten. Die polygonale Kanzel auf schlankem Fuß zeigt in ihren Flachfeldern Bildnisse der vier Evangelisten und Jesus Christus. In der halbrunden Apsis befindet sich ein schlichtes spätgotisches Sakramentshäuschen. Der Altar selbst ist ein schlichter, von zwei Pilastern flankierter Steintisch.
Die Orgel auf der Westempore, unter der sich heute eine Winterkirche befindet, wurde 1883 durch Wilhelm Rühlmann aus Zörbig geschaffen. Das zweimanualige Instrument vereint 13 Register auf mechanischen Schleifladen in einem interessanten Gehäuse, welches wohl durch die Orgeln der Familie Wäldner inspiriert wurde - in Peißen, Hohenthurm und Niemberg finden sich ähnliche Prospekte. Leider ist die Orgel derzeit nicht spielbar; die ganze Kirche wird nur sehr selten genutzt.
Weitere Informationen zur Orgel hier:
https://orgel-verzeichnis.de/teutschenthal-dornstedt-st-pankratius/
Die oktogonale Glockenstube beherbergt zwei interessante Glocken, die in einem ca. 1930 eingebauten Glockenstuhl aus Stahl hängen. Die Kleinere ist das vermutlich einzige erhaltene Werk des Eislebener Stück- und Glockengießers Georg Beinroth. Die große Glocke ist ein klangvolles Instrument aus der Werkstatt des sog. Halleschen Gießers, der seine Glocken mit hängenden Weinblättern und dem Halleschen Stadtwappen als Gießerzeichen versah. Das Instrument ist eine der größten erhaltenen Glocken dieses Meisters. Eine dritte Glocke ging in den Wirren des zweiten Weltkrieges verloren, sodass das Duett heute in einer charakteristischen Septime erklingt. Leider scheint der in der Kirche vorhandene Strom zu schwach zu sein, um beide Glocken gleichzeitig zum Schwingen zu bringen - wenn die große Glocke läutet, weist die Kleine wiederholt Aussetzer auf. Dennoch ist das wertvolle Duett überaus klangvoll und farbig.
Ein herzlicher Dank gilt der Gemeinde für die Genehmigung der Aufnahme und die Unterstützung hierbei!
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