Beschreibung der Videos
Es läuten die 5 Glocken der Pfarrkirche zum Hl. Jakobus dem Älteren aus St. Jakob in Defereggen in Osttirol (Bundesland Tirol).
Stimmung:
e' g' a' c'' g''
Gießer:
Gl. 1-4 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1951)
Gl. 5 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1951) Sterbeglocke
Die Gemeinde St. Jakob liegt im hinteren Defereggental auf einer Seehöhe von 1389 m ü. A.
Mit einer Fläche von 185,96 km² ist sie nach Matrei die zweitgrößte Gemeinde Osttirols.
Urkundlich seit 1548 ein Vikariat, wurde 1891 die Pfarre gegründet.
Die ehemalige Kirche befand sich im Bereich des heutigen Friedhofes. Der Kirchenneubau abseits des Friedhofes erfolgte von 1827 bis 1830 nach den Plänen des Architekten Simon Moosbrugger, wobei durch den einheimischen Baumeister die Ausführung vereinfacht wurde, so wurde eine geplante Doppelturmfassade nur bis zur Dachhöhe ausgebaut. Die Kirche wurde 1839 geweiht.
Der monumentale klassizistische Kirchenbau hat einen großen Dachreiter.
Das Kirchenäußere zeigt ein wenig gegliedertes Langhaus mit Seitenportalen und einen eingezogenen Rundbogenchor unter einem Satteldach. Die Hauptfront mit einem Dreieckgiebel und seitlichen Pilastern hat über dem Hauptportal ein Lünettenfenster, über dem Dreieckgiebel befindet sich der Dachreiter, welcher 1928 mit einer Laterne erhöht wurde.
Das Kircheninnere zeigt eine Vorhalle mit einer südlichen Wendeltreppe zur Empore und einem nördlichen Abstellraum. Das Langhaus ist einschiffig dreijochig, das mittlere Joch beinahe quadratisch und länger und breiter als die anderen Joche, die Wände haben massive Wandpfeiler, von denen die Gurtbögen aufsteigen, welche drei Flachkuppeln tragen. Die Empore hat eine geschwungene Brüstung. Der Triumphbogen ist rundbogig. Der eingezogene Chor mit einem halbkreisförmigen Grundriss hat eine konchaförmige Einwölbung. Langhaus und Chor haben auf der Höhe des Gewölbe- und Kuppelansatzes ein umlaufendes, einfach profiliertes Gesims.
Die großen Lünettenfenster zeigen Glasmalereien der Tiroler Glasmalereianstalt nach Entwürfen von Johann Baptist Oberkofler 1930, sie zeigen das Herz Jesu mit der hl. Margareta Maria Alacoque und die Unbefleckte Empfängnis mit der hl. Maria Bernadette. Die Gewölbemalereien schuf Johann Baptist Oberkofler 1935 mit dem Grundgedanken der Verherrlichung Christi als König, im Chor Jesuskind und Evangelisten, im Langhaus in der ersten Kuppel Huldigung der Heiligen und Engel an den König des Himmels und in den Zwickeln die Vier Propheten, in der zweiten Kuppel Huldigung der ganzen Erde vor Christus als König ans Kreuz geschlagen und in den Zwickeln die Vier Kirchenväter und in der dritten Kuppel Huldigung der Stände vor dem Herzen Jesu, zu verstehen aus dem Geist des österreichischen Ständestaates, und in den Zwickeln die Heiligen Petrus Canisius, Konrad von Parzham, Gertrud und der Selige Hermann Josef.
Quelle: (https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_St._Jakob_in_Defereggen)
Danken möchte ich hiermit dem Obmann des Pfarrgemeinderates von St. Jakob in Defereggen!
In diesem Video präsentiere ich euch das Geläute der Pfarrkirche Penzing St Jakob. Das Kirchengebäude steht an der Ecke Einwanggasse/Cumberlandstraße und befindet sich in der Nähe des gleichnamigen Bahnhofes Penzing. Penzing ist der 14. Wiener Gemeindebezirk auf dem sich auch zum Teil die berühmten Steinhofgründe mit der Otto Wagner Kirche befinden.
Die Kapelle, die 1267 von Rudeger von Rodaun gestiftet wurde, entwickelte sich im 14. Jahrhundert zu einer Kirche, die bei den Türkenbelagerungen sowie in den Koalitionskriegen schwere Schäden erlitt und 1812 renoviert wurde. Der umgebende Friedhof wurde 1879 aufgelassen, nachdem bereits 1859 ein neuer Friedhof am damaligen Ortsrand eingeweiht worden war, der heute im Matznerpark liegt. Vor der Kirche befindet sich ein spätgotischer Tabernakelpfeiler aus dem 15. Jahrhundert, einst eine Lichtsäule des alten Friedhofs. In dieser Kirche wurde 1897 der selige Prämonstratenser Jakob Franz Alexander Kern getauft.
Im 13. Jahrhundert entstand eine Kapelle, die im 14. und 15. Jahrhundert zur gotischen Kirche ausgebaut wurde. 1758 ließ Maria Theresia die Kirche durch Matthias Gerl barock umgestalten und dabei Eingang, Presbyterium und Kapellenbereich verändern. Seit dem 18. Jahrhundert kamen kleinere Zubauten hinzu. Der Turm, 1945 zerstört, wurde mit einem Steildach neu errichtet.
Der Hochaltar von 1776 ist eine Stiftung von Kardinal Christoph Anton von Migazzi; das Altarbild aus der Schule Maulbertsch zeigt den hl. Jakob den Älteren, flankiert von Figuren des hl. Joachim und des hl. Josef. Die Seitenaltarbilder malte Johann Nepomuk Höfel (1845), während die Altäre selbst älter sind. Links findet sich eine Kreuzigungsszene, rechts der hl. Dominikus, dem die Gottesmutter den Rosenkranz überreicht.
Die Orgel auf der Empore wurde zwischen 1774 und 1776 aufgestellt, 1866 wurde sie vom Salzburger Orgelbaumeister Matthäus Mauracher umgebaut.
1981 erhielt die Orgel ein neues Werk der Firma M. Walcker-Mayer mit 1130 Pfeifen und 18 Registern auf zwei Manualen und Pedal. Erhalten blieben der barocke Oberteil des Hauptgehäuses sowie die Vorderwand des Rückpositivs der ursprünglichen Orgel.
Im Turm zu Penzing befindet sich eine der spannendsten Läuteanlagen Wiens, da noch zum größten Teil, die alten stark gekröpften Hilzerjoche vorhanden sind. Die größte Glocke läutet mit einem originalen Hilzerklöppel. Lediglich die kleinste Glocke läutet mit Flugklöppel und geradem Joch.
Die vier Glocken am Turm erklingen in den Tönen:
es´ g´ b´ d´´
Glocke 1: Pfundner 1959 - Wien
Glocke 2+3: Pfundner 1953 - Wien
Glocke 4: Ignaz Hilzer 1858
Glocke 1
Inschrift am Hals:
HERZ JESUS, ERBARME DICH UNSER + +
PFARRE PENZING, WIEN XIV., 1959 ++
Gewicht:1256kg
Durchmesser: 128cm
Glocke 2
Inschrift am Hals: + HOCH PREISET MEINE SEELE DEN HERRN ! + PENZING 1953
Gewicht: 557.5kg
Durchmesser: 100cm
Glocke 3
Inschrift am Hals: HEILIGER JOSEF, SCHUTZHERR DER HEILIGEN KIRCHE +
PENZING 1953 +
Gewicht: 357kg
Durchmesser: 86cm
Glocke 4
Inschrift am Hals: GEGOSSEN UNTER DEM HOCHW. HERRN PFARRER DOMINICUS HUBER 1858
Am Schlagring: UMGEGOSSEN WEGEN BRUCH IM JAHRE 1907 UNTER DEM HOCHW. HERRN PFARRER KARL MÜLLER
Gießersiegel Hilzer
Gewicht: 150kg
Durchmesser: 66cm
Programm:
0:00 Einleitung
0:50 Glocke 4
2:05 Glocke 3
3:35 Glocke 2
5:11 Glocke 1
7:10 Vollgeläute
Quelle: Wikipedia, Glockenverzeichnis von Österreich; Jörg Wernisch
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Für das gesonderte Einzelläuten vor dem Gottesdienst und der Aufnahmegenehmigung möchte ich mich recht herzlich beim Pfarrteam bedanken. Das vorbildlich lange Vollgeläute findet so regulär 8-10min lang vor jedem Gottesdienst am Wochenende statt.
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