Beschreibung der Videos
Die evangelische Auenkirche ist ein Kirchenbau im Berliner Ortsteil Wilmersdorf des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie liegt in der westlichen Innenstadt Berlins, an der früheren Dorfaue von Wilmersdorf und nahe dem Volkspark Wilmersdorf. Die Auenkirche wurde von 1895 bis 1897 nach Entwürfen von Max Spitta im neugotischen Stil des Berliner Historismus errichtet und steht unter Denkmalschutz.
VORGESCHICHTE:
Ursprünglich wurde die Auenkirche lediglich als „Evangelische Kirche von Deutsch-Wilmersdorf“ bezeichnet. Ihren heutigen Namen, der auf den Standort an der einstigen Dorfaue von Berlin-Wilmersdorf (heute: Wilhelmsaue) zurückgeht, bekam die Kirche erst später. Aufgrund der Lage an der Wilhelmsaue/Dorfaue nannte man die Kirche irgendwann schlicht Auenkirche. Weil alle weiteren Kirchengemeinden Wilmersdorfs Tochtergemeinden der Dorf-/Auenkirchengemeinde sind, bezeichnet man die Auenkirche auch als „evangelische Mutterkirche Wilmersdorfs“, obwohl der Superintendent des Kirchenkreises Wilmersdorf nicht der Auenkirche, sondern einer anderen Kirche im Kreis als Pfarrer zugeordnet ist.
Die jetzige Auenkirche ist die dritte Steinkirche im Dorfkern von Wilmersdorf. Unter der heutigen Straßenoberfläche auf dem Grundstück der Kirche finden sich noch Fundamente der an dieser Stelle zunächst errichteten mittelalterlichen Dorfkirche (1766 durch Feuer zerstört). Es handelte sich um einen Rechtecksaal mit eingezogenem Turm. Da das Dorf Wilmersdorf mit zwei Kirchenhufen angelegt worden war, ist die Kirche vermutlich vor 1237 errichtet worden, da die Urkunde zur Beendigung des Brandenburger Zehntstreits im Jahr 1237 die Markgrafen verpflichtete, jedes Dorf mit vier Kirchenhufen auszustatten. Diese Kirche wird zunächst in Holz errichtet worden sein, da im Berliner Raum Feldsteindorfkirchen erst ab etwa 1250 nachweisbar sind.
Die 1766 brandzerstörte Kirche wurde 1772 durch einen zweiten Kirchenbau – die Dorfkirche Wilmersdorf – aus Stein ersetzt, einem Rechtecksaal mit auf dem Westgiebel aufgesetzten steinernen Dachturm. Der Erhalt dieses Nachfolgebaus wurde eine Zeit lang diskutiert; er musste der jetzigen Auenkirche gegen den Widerspruch der Gemeinde aufgrund eines Befehls der Regierung weichen. Nachrangiger Grund für den Neubau war der schlechte bauliche Zustand des Vorgängerbaus, vor allen Dingen aber der Platzbedarf für eine extrem stark angewachsene Gemeinde.
GLOCKEN:
In der Glockenstube des Glockenturms hängen vier Stahlglocken, die vom Bochumer Verein gegossen wurden.
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Schulter:
GEG. VOM BOCHUMER VEREIN I. BOCHUM.
Flanke:
EINST VON DER FAMILIE BLISSE IN BRONZE GESTIFTET, IM WELTKRIEG GEOPFERT, WURDEN WIR ZU STAHL IN SCHWERER ZEIT 1921.
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Schulter:
GEG. VOM BOCHUMER VEREIN I. BOCHUM.
Flanke:
KOMMT HER ZU MIR ALLE, DIE IHR MÜHSELIG UND BELADEN SEID, ICH WILL EUCH ERQUICKEN. MATTH. 11,28.
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Schulter:
GEG. VOM BOCHUMER VEREIN I. BOCHUM.
Flanke:
WIR HABEN KEINE BLEIBENDE STATT, DIE ZUKÜNFTIGE SUCHEN WIR. HEBR. 13,14.
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Schulter:
GEG. VOM BOCHUMER VEREIN I. BOCHUM.
Flanke:
GLAUBE AN DEN HERRN JESUM CHRISTUM, SO WIRST DU UND DEIN HAUS SELIG. APOSTELGESCHICHTE 16,31.
Vielen Dank an Fr. Hanff vom Kirchdienst für das Aufschließen des Turmes.
Die evangelisch-lutherische Versöhnungskirche befindet sich im Hamburger Stadtteil Eilbek an der Kreuzung der Straßen Eilbektal und Maxstraße am Eilbekkanal.
Nachdem die erste Eilbeker Kirche, die Friedenskirche, bereits im Jahr 1885 eingeweiht wurde und die Gemeindemitglieder auf über 30.000 anstiegen, entstand etwa 1 Kilometer nordöstlich der Friedenskirche im Jahr 1906 ein Pachtgrundstück. Auf diesem sollte einmal eine neue Kirche errichtet werden.
Jedoch wurde zuerst das Gemeindehaus der neuen Eilbeker Gemeinde erbaut.
1912 gewann der Architekt Fernando Lorenzen den Wettbewerb, den Bau der Kirche zu entwerfen, jedoch dauerte es noch einige Jahre, bis schließlich am 18. Juni 1916 der Grundstein der Kirche gelegt wurde.
Auf Befehl des Generalkommandos musste der Bau der Kirche im Juli 1917 gestoppt werden.
Nach Ende des Krieges, im Jahr 1919, konnte der Bau fortgesetzt werden, geleitet jedoch nicht mehr von Fernando Lorenzen, der nach einer Operation verstarb, sondern vom Architekten Hermann Geißler. Den Entwurf für den Innenraum kam vom Architekten Theodor Speckbötel.
Am 06. November 1921 wurde die Versöhnungskirche eingeweiht.
Erst vier Jahre später konnte nun auch der Turm vollendet werden.
Im 2. Weltkrieg wurde nahezu der ganze Stadtteil zerstört. Jedoch wurde die Versöhnungskirche nur leicht beschädigt und galt daher als Ort für viel Hoffnung.
In dieser Form ist die Kirche bis heute erhalten geblieben.
Im Turm der Versöhnungskirche hängen drei Stahlglocken, die 1916 vom Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation gegossen wurden. Sie haben die Schlagtöne des', ges' und b', wobei die Schlagtöne der beiden kleinen etwas zu tief stehen.
Ursprünglich sollten einmal vier Glocken im Turm Platz finden. Ein Kostenvoranschlag für eine vierte Glocke mit dem Schlagton e' sollte eingereicht werden.
Jedoch kam es nie dazu und nun hängen die drei Glocken in einem zweigeschossigen Stahlglockenstuhl an geraden Stahljochen.
Daten der Glocken
Glocke 1
Schlagton: des'
Gewicht: ~1560 kg
Durchmesser: ~1560 mm
Inschrift Schulter: "GEG. V. BOCHUMER VEREİN İ. BOCHUM 1916."
Inschrift Wolm: "VATER, ICH RUFE DICH!"
Gießerei: Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation (BVG)
Gussjahr: 1916
Rippe: Unterseptimrippe
Glocke 2
Schlagton: ges' (vertieft)
Gewicht: ~1080 kg
Durchmesser: ~1330 mm
Inschrift Schulter: "GEG. V. BOCHUMER VEREİN İ. BOCHUM 1916."
Inschrift Wolm: "O LAND, LAND, LAND,
HÖRE DES HERRN WORT!"
Gießerei: Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation (BVG)
Gussjahr: 1916
Rippe: Unterseptimrippe
Glocke 3
Schlagton: b' (vertieft)
Gewicht: ~560 kg
Durchmesser: ~1100 mm
Inschrift Schulter: "GEG. V. BOCHUMER VEREİN İ. BOCHUM 1916."
Inschrift Wolm: "EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE"
Gießerei: Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation (BVG)
Gussjahr: 1916
Rippe: Unterseptimrippe
Geläutemotiv: Dur-Quartsextakkord.
Ich bedanke mich herzlich bei Pastorin und Kirchengemeinderatsvorsitzende Antje William, sowie bei der stellvertretenden Kirchengemeinderatsvorsitzenden Ina-Cornelia Stöber für die Genehmigung, das Geläut aufnehmen und veröffentlichen zu dürfen! Desweiteren geht ein großer Dank an @HamburgGlocken für die Unterstützung und das Schalten der Glocken.
@versohnungskirchehamburg7366
Kapitel
00:00 Bilder der Kirche (außen) - Teilgeläut
00:49 Bilder der Kirche (innen) - Teilgeläut
02:41 Bilder vom Aufstieg - Teilgeläut
03:41 Glocke 3 | b'
07:24 Glocke 2 | ges'
09:47 Glocke 1 | des'
12:44 Plenum | des'-ges'-b' (Dur-Quartsextakkord)
14:15 Bilder vom weiteren Aufstieg
14:42 Plenum | des'-ges'-b' (Dur-Quartsextakkord)
"Desings: Instagram @kevmaik"
Für die Weiterverwendung des Videos, bzw. der Video-, Bild- und Tondateien wird meine Genehmigung benötigt!
©GlockenDoku
Anschrift: Eilbektal 33, 22089 Hamburg-Eilbek
Aufnahmetag: Samstag, der 23.04.23 (Sonderläuten)
Quellen:
Eigenes Wissen
https://www.kirche-hamburg.de/gemeinden/ev-luth-kirchengemeinde-eilbek-versoehnungskirche/ueber-uns/unsere-kirche/geschichte.html
Tags
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