Beschreibung der Videos
Es erklingen die Glocken der evangelischen Lutherkirche im Stühlinger, Freiburg im Breisgau.
4 Glocken:
Ais° cis' e' g'
Motiv: Verminderter Vierklang
Giesser: Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation (BVG)
Gussjahre: 1923 (1), 1967 (2-4)
Rippe: Unter-Moll-Sext (UMS)
Das Geläute der Lutherkirche im Stühlinger wurde in seiner jetzigen Form erstmals 1923 gegossen. Nach der Zerstörung des Gotteshauses im zweiten Weltkrieg durch die Bombenangriffe auf die Stadt blieb einzig die grosse Glocke in den Trümmern übrig. Sie wurde nach sieben Jahren auf den Turm der neu errichteten Lutherkirche gebracht und durch drei weitere Glocken ergänzt, welche in derselben Tonfolge wie die alten Glocken gegossen wurden.
Geschichte der Gemeinde:
http://www.ekifrei-west.de/unsere-gemeinde/unsere-gemeinde-luther/394-geschichte-der-luthergemeinde
Der Stühlinger ist ein westlich der Altstadt gelegener Stadtteil von Freiburg im Breisgau mit rund 18.300 Einwohnern. Freiburg liegt am westlichen Rand des Schwarzwaldes, in der Rheinebene, zwischen Basel und Karlsruhe.
Die Glaubenskirche ist eine evangelische Kirche in der Friedrich-Franz-Straße des Berliner Ortsteils Tempelhof. Der Bauentwurf stammt von den Charlottenburger Architekten Ferdinand Köhler und Paul Kranz, die schon den Bau des gegenüberliegenden Realgymnasiums übernommen hatten. Die im Ersten Weltkrieg erbaute dreischiffige Hallenkirche ist der zeitgenössischen Reformarchitektur zuzurechnen, der verputzte Mauerwerksbau kommt in seiner äußeren Erscheinung ohne historisierendes Dekor aus. Das Gotteshaus steht zusammen mit den Pfarrhäusern und dem Gemeindehaus unter Denkmalschutz.
GESCHICHTE:
Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Urbanisierung der Feldmark, vom Jahr der Reichsgründung bis 1900 stieg die Zahl der Einwohner in der Berliner Umlandgemeinde Tempelhof von 1417 auf 9991. Am 12. Februar 1892 wurde Tempelhof aus der Kirchengemeinde Britz ausgepfarrt und damit selbstständig. 1894 regten der Pfarrer von Tempelhof und 1895 auch die Kirchenbehörde den Bau einer zweiten größeren Kirche neben der alten Dorfkirche Tempelhof an. Im Jahr 1901 lag das Patronat bei der Tempelhofer Terraingesellschaft, die ein Grundstück an der Kaiserin-Augusta-Straße Ecke Friedrich-Franz-Straße für den Bau von Kirche und Gemeindehaus im Tausch gegen die Ablösung des Patronats zur Verfügung stellte. 1903 wurde ein Kirchenbauverein gegründet, zwei Jahre später beschloss der Gemeindekirchenrat den Bau einer zweiten Tempelhofer Kirche.
Am 29. März 1914 erfolgte die Grundsteinlegung, am 29. August 1915 die Kirchweihe. Während der Bauphase hatte der Erste Weltkrieg begonnen. Die Fenster sollten ursprünglich zur ewigen Erinnerung an diese angeblich große Zeit heroisch gestaltet werden, letztlich wurden friedliche Motive verwendet. Auch die Namensgebung der Kirche war umstritten. Zunächst favorisierte der patriotische Gemeindekirchenrat Siegeskirche oder Kreuzritterkirche, es wurde dann allerdings der neutrale Name Glaubenskirche gewählt.
Die Turmuhr konnte 1915 nur mit Zeigern aus Holz fertiggestellt werden. Das Kupferdach wurde 1918 als Metallspende des deutschen Volkes zur Umarbeitung in Kriegsgerät beschlagnahmt und durch Ziegel ersetzt.
Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch wieder Schäden am Kirchengebäude: Am 30. Januar 1944 fielen bei einem alliierten Luftangriff Brandbomben und Luftminen auf das Dach, doch Mauerwerk und Decke hielten stand. Die Betondecke hatte alle Brandbomben harmlos ausbrennen lassen. Alle Fenster waren aber durch Luftminen zerstört und es regnete in das Kircheninnere hinein. Nach Kriegsende, im August 1945 erfolgte eine behelfsmäßige Reparatur. Die Fenster wurden 1951 im Jugendstil neu gestaltet. Die Eindeckung der Dächer erfolgte erst 1952. Die Reparatur von Orgel und Turmuhr folgte 1955. Die mit einfachsten Mitteln restaurierte Kirche wurde am 11. September 1955 erneut eingeweiht. In den Jahren 1959 und 1960 wurde die unter Denkmalschutz stehende Kirche teilweise umgebaut.
GLOCKEN:
Im Turm hängen drei Glocken aus Stahl – Bronze war im Ersten und Zweiten Weltkrieg der Munitionsfertigung vorbehalten und wurden in der Bauphase beim Bochumer Verein für 14.700 Mark bestellt. Hinzu kamen noch 3.430 Mark für den Glockenstuhl.
Weil für Gussstahlglocken bei den Behörden kein Interesse bestand, haben die Glocken beide Weltkriege überstanden.
g‘
HOFFNUNG LASST NICHT ZU SCHANDEN WERDEN. / Röm. 5,5
e‘
DIE LIEBE HÖRET NIMMER AUF. / 1. Kor. 12,6
des‘
NUN WIR DENN SIND GERECHT GEWORDEN / DURCH DEN GLAUBEN SO HABEN WIR FRIEDEN / MIT GOTT UNSEREM HERRN JESUM CHRISTUM / Röm. 6,1
Vielen Dank an den Kirchdienst für die Erlaubnis sowie für das längere Läuten vor dem Gottesdienst.
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