Beschreibung der Videos
In folgendem Video hört und seht ihr das Geläute mit der größten ev. Kirchenglocke Österreichs! Dieses befindet sich in der ev. Gustav Adolf Kirche in Leoben.
Die 3 Glocken erklingen in den Tönen des' f' as' und wurden von Schilling & Lattermann in Morgenröthe-Rautenkranz im Jahre 1928 gegossen.
Ablauf:
00:00 Arbeit (Glocke 3)
01:25 Liebe (Glocke 2)
02:55 Friede (Glocke 1)
04:50 Vollgeläute (Innenaufnahme)
11:24 Vollgeläute (Außenaufnahme)
Ein herzliches Dankeschön geht an die Pfarre für die Ermöglichung der Aufnahme!
Dieses Video sei meiner Freundin gewidmet zum 1 Jährigen!
Noch dazu wünsche ich allen einen schönen Feiertag!
Es läuten _3_ _Schillingglocken_ in der _evangelischen_ _Kirche_ in _Bozen-Gries!_
*Ablauf:*
0:00 Bilder der Kirche
1:10 Bilder und anschlagen der einzelnen Glocken
2:03 Vollgeläute (klein auf groß)
4:55 Ausläuten und Abschluss
*Infos zu den Glocken*
Glocke 1 - f' - Franz Schilling in Apolda - 1928
Glocke 2 - a' - Franz Schilling in Apolda - 1907
Glocke 3 - c'' - Franz Schilling in Apolda - 1928
*Geschichte der Glocken*
Mit Beschluss vom 30. Juli 1907 gab der Kirchenbauverein bej der Glockengießerei Franz Schilling in Apolda den Guss der drei Glocken zum Preis von 7,104 Kronen in Auftrag. Sie waren aus Bronze und hatten ein Gesamtgewicht von circa 1.600 kg Mit den drei Tonen f', a' und c'' ergaben sie einen F-Dur Akkord. Sie trugen folgende Inschriften:
- "O Land, Land, Land höre des Herrn Wort!"
- "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen"
- "Jesus Christus gestern und heute, und derselbe auch in Ewigkeit"
Die Glocken wurden mit der Bahn nach Bozen transportiert (min. 5:50) und von dort mit einem Pferdewagen zur Kirche.
Die große und kleine Glocke des alten Geläutes wurden für Kriegszwecke eingeschmolzen. Nach dem 1. Weltkrieg wurden wieder von Franz Schilling aus Apolda zwei neue Glocken mit den selben Tönen gegossen.
*Geschichte der Kirche*
In Bozen bzw. im benachbarten Kurort Gries wurde für den Bau 1903 ein Villengrundstück erworben. Der evangelische Kirchenbauverein stieß aber auf Widerstand der Grieser Weinbauern, der zu einer Verweigerung der Baugenehmigung durch die Gemeinde Gries führte. Erst mit Hilfe ihres Rechtsanwaltes, des Bozner Bürgermeisters Julius Perathoner, konnte der Kirchenbauverein 1905 vor dem Verwaltungsgerichtshof sein Recht durchsetzen.
Die Christuskirche wurde 1906–1908 unter Aufsicht des Berliner Architekten Hermann Ende im neugotischen Stil gebaut. Am 4. Jänner 1945 wurde die Kirche von amerikanischen Flugzeugen bombardiert. Sie brannte in den darauffolgenden Tagen ab. Übrig blieben nur der Turm und die Außenmauern. Ein Überbleibsel von vor dem Feuer ist eine Holztafel, welche noch starke Spuren des Brandes aufweist. Diese ist auch im Video (min. 0:39) zu sehen. Nach dem Krieg wurde der äußere Bau der Kirche in seiner alten Form wiederhergestellt und am 20. Oktober 1952 wiedereingeweiht.
(Quelle: austria-forum)
*Innenausstattung*
Über dem Hauptportal der Kirche befindet sich ein Relief (Christus) des Bozner Steinbildhauers Andreas Kompatscher. Das Kircheninnere erhielt im Zuge des Neuaufbaus nach der Zerstörung eine einfache, glatte Holzdecke. Die Wände wurden weiß gestrichen. Den künstlerischen Höhepunkt bildet die Ausstattung des Chorraumes mit Betonglasfenstern des Stuttgarter Künstlers Christian Oehler.
(Quelle: austria-forum)
Ich möchte mich hier sehr herzlich bei der Pfarrerin und der Sekretärin für den freundlichen Empfang und die Ermöglichung der Aufnahme als auch bei meinem Begleiter bedanken!
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