Beschreibung der Videos
Concerto di 4 campane in SI2 a slancio (SI2, MIB3, SOLB3, SIB3) + sonello manuale in FA4.
Le campane sono state fuse:
- Prima, seconda e terza da Luigi Colbacchini a Trento nel 1923
- Quarta da Daciano Colbachini a Padova nel 1988
- Quinta (sonello) da Daciano Colbachini a Padova
Suonata solenne con le 4 campane maggiori (SI2, MIB3, SOLB3, SIB3) con partenza in discendente, suonata 30 minuti prima del vespro in occasione del centenario delle campane e della Sagra della Madonna Addolorata.
Ringrazio tanto Thomas per le informazioni e la compagnia.
Buon ascolto e buona visione!
VIDEO e AUDIO:
- Iphone 13
Der Turm der katholischen Stadtpfarrkirche Sankt Martin in der fränkischen Kreisstadt Forchheim beherrbergt insgesamt sechs Glocken. Die älteste Glocke des Geläutes ist gleichzeitig die kleinste. Gegossen wurde sie 1572 von Sebastian Reichenbrunn in Forchheim. Die zweite historische Glocke des Geläutes goss die Glockengießerei Keller aus Bamberg 1837. In den beiden Weltkriegen wurden wohl alle weiteren Glocken eingezogen und kehrten nicht mehr zurück. Karl Czudnochowsky aus Erding ergänzte 1946 das Geläute um vier Glocken und schloss damit das Geläute harmonisch ab. Der Stadtpfarrkirche würdig und nicht allzu verhalten klingt das Geläute harmonisch vom Turm und lädt in die Kirche ein. Der Glockenstuhl bringt den Turm gut in Schwung, daher ist auch die Aufnahme der Weitwinkelkamera etwas verwackelt (die vorderen Kästen). Bei einer Restaurierung der Anlage vor einigen Jahren wurde bedauerlicherweise der Schaltkontakt zur kleinsten, ältesten Glocke entfernt. Somit kann diese bedauerlichweise nicht mehr geläutet werden. Um trotzdem einen Eindruck des vollen Geläutes zu erhalten, wird sie beim Einläuten einige Zeit per Hand zum Klingen gebracht. Im Dachreiter des Gotteshauses befindet sich noch eine kleine, starr aufgehängte Glocke, die leider nicht zugänglich ist.
Gl. 1 | h° | Marienglocke | 1570 mm | Karl Czudnochowsky, Erding (1946)
Gl. 2 | cis' | Martinsglocke | 1500 mm | 1680, umgegossen durch G. Keller, Bamberg (1837)
Gl. 3 | dis' | Heinrichsglocke | Karl Czudnochowsky, Erding (1946)
Gl. 4 | fis' | Barbaraglocke | Karl Czudnochowsky, Erding (1946)
Gl. 5 | gis' | Engelglocke | Karl Czudnochowsky, Erding (1946)
Gl. 6 | c''' | Sebastian Reichenbrunn, Forchheim (1572)
Die Geschichte des Gotteshauses in der Forchheimer beginnt bereits im 9. Jahrhundert, da die Kirche direkt dem König unterstand wurden hier einige wichtige kirchenpolitische Entscheidungen getroffen, bis der Kirchenbau zuerst dem Bistum Würzburg, und dann dem Bistum Bamberg zugeordnet wurde. So ersetzte man um 1200 den ursprünglichen Kirchenbau durch das heutige Querschiff und die noch erhaltene Krypta. Im Jahr 1354 wurde die Kirche zum Kollegialstift und musste dementsprechend noch im 14. Jahrhundert großzügig erweitert werden. Dabei entstanden das Langhaus und der Turm im hochgotischen
Stil. Im 17. Jahrhunderten brannten Turm und Teile des Daches, vermutlich wurden dabei auch einige Glocken vernichtet. Nach der Säkularisation löste man das Stift 1803 auf und erhob das Gotteshaus zur Stadtpfarrkirche Forchheims. Bis auf wenige Renovierungen ist die Kirche im Wesentlichen noch in historischem Zustand erhalten.
Vielen Dank an den Stadtpfarrer für die Genehmigung und an den Mesner für die Ermöglichung der Aufnahme sowie an Julian für die tatkräftige Unterstützung.
Aufgenommen am Samstag, den 19. Januar 2019.
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