Beschreibung der Videos

Die Liebfrauenkirche wurde 1965 eröffnet. Der Turm selber ist doch stattliche 42m hoch und war ursprünglich wie die Kirche selber mit Sichtmauerwerk verblendet. Dieses wurde jedoch zu einem späteren Zeitpunkt (leider) durch Beton ersetzt.
Im Turm hängt ein klangschönes Geläute der Giesserei Bachert. Die 2. grösste Glocke ist eine Durglocke. Insgesamt ist das Geläute etwas vertieft, die grosse Glocke geht schon fast gegen h°. Die Betonglockenstube gibt dem Geläute eine sehr ausgewogene und kräftige Klangfarbe.

Daten zum Geläut:

Disposition: c' es' g' b' c''
Gussjahr: 1965 von Bachert, Karlsruhe

Glocke 1
Christusglocke
Ton: c' -8/16
Ø: 1627mm
Gewicht: 2'470kg

Glocke 2
Marienglocke
Ton: es' -5/16
Ø: 1395mm
Gewicht: 1'702kg

Glocke 3
Johannesglocke
Ton: g' -8/16
Ø: 1095mm
Gewicht: 924kg

Glocke 4
Stephansglocke
Ton: b' -6/16
Ø: 941mm
Gewicht: 595kg

Glocke 5
Theresienglocke
Ton: c'' -7/16
Ø: 841mm
Gewicht: 410kg

Ein herzlicher Dank geht an die Stiftungsrätin für das Öffnen des Turmes und das Läuten der Glocken.

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Es läuten die fünf Glocken der Pfarrkirche zu Schellenberg im Fürstentum Liechtenstein an einem Samstagabend den Sonntag ein.

Stimmung: B° des' es' f' as'
Giesser: Karl Czudnochowsky, Erding
Gussjahr: 1961

Im nach Art eines Campanile frei stehenden, runden und flach gedeckten Kirchturm hängt ein Geläut von fünf Glocken, die 1961 von der Erdinger Glockengießerei Czudnochowsky gegossen wurden. Die gute Turmakustik begünstigt die Klangentfaltung des Geläuts und macht es draussen zu einem absoluten Hörgenuss.

In den Jahren 1855 und 1856 wurde eine erste Kirche nach Plänen von Ferdinand Malang erbaut. Der Bau wurde gänzlich aus privaten Mitteln abgewickelt. Das Gotteshaus wurde 1858 geweiht und 1865 an die Gemeinde übergeben. Ab 1858 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche das Kloster Schellenberg errichtet. Nach einer Umgestaltung wurde die Kirche 1873 dem Unbefleckten Herzen Mariä geweiht.[1] 1874 wurde Schellenberg, das bisher zur Pfarrei Bendern gehörte, eine von dieser abhängige Kuratie und 1881 eine eigenständige Pfarrei. Die ursprüngliche Kirche wurde 1972 abgebrochen, weil sie zu klein wurde und baufällig war.

In den Jahren 1960 bis 1963 wurde die neue Kirche am heutigen Standort nach Plänen des Architekten Eduard Ladner (1929–2023) errichtet. Es handelt sich um den ersten Kirchenbau der Moderne in Liechtenstein. Der Entwurf für den Bau wurde im ersten internationalen Architekturwettbewerb in Liechtenstein mit dem Ersten Preis bedacht. Dieser Kirchenbau gilt laut W. Walch »als Markstein der modernen liechtensteinischen Architektur«. Seit 1992 steht die Schellenberger Kirche unter Denkmalschutz.

Daten zu den Glocken:

Glocke 1
Name: Hl. Dreifaltigkeit
Ton: B°
Gewicht: 2'813 Kg
Inschrift: Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott

Glocke 2
Name: Hl. Herz Jesu
Ton: des'
Gewicht: 1'632 Kg
Inschrift: Herz Jesu, Feuerherd der Liebe, erbarme dich unser

Glocke 3:
Name: Unbeflecktes Herz Mariä
Ton: es'
Gewicht: 1'157 Kg
Inschrift: Unbeflecktes Herz Mariä, sei unsere Rettung

Glocke 4
Name: Hl. Josef
Ton: f'
Gewicht: 842 Kg
Inschrift: Heiliger Josef, Patron der Kirche, bitte für uns

Glocke 5
Name: Hl. Kaspar
Ton: as'
Gewicht: 572 Kg
Inschrift: Heiliger Kaspar, bitte für uns Sünder. Amen

Ein herzliches Dankeschön spreche ich hiermit dem Mesmer von Schellenberg für das Öffnen des Turmes aus!

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