Beschreibung der Videos
Es läuten die 4 Glocken der Pfarrkirche Schnifis im Walgau in Vorarlberg.
Töne: cis' e' fis' a'
Die Glocken wurden 1951 in der Glockengießerei Grassmayr zu Innsbruck gegossen und durch den damaligen Abt von Maria Einsiedeln geweiht. Die kleineren Glocken hängen im Obergeschoss bei der Uhr und läuten im Gegenschwung.
Sie sind der Tontiefe nach der hl. Dreifaltigkeit, der Gottesmutter (auch Wetterglocke), dem hl. Josef und dem hl. Schutzengel geweiht.
Auszug aus der Läuteordnung:
Zum Jahreswechsel wird in Schnifis mit allen Glocken das alte Jahr acht Minuten lang ausgeläutet und nach dem Stundenschlag das neue Jahr für zehn Minuten feierlich eingeläutet. Das Wetterläuten erfolgt (auch in der Nacht) während 15 Minuten mit Glocke 2.
Eine Stunde vor der Beerdigung werden die Glocken 4/3/1 während acht Minuten geläutet. Eine halbe Stunde vor der Beerdigung ertönt
Glocke 1 solistisch und zehn Minuten vor der Beerdigung erklingen dann alle Glocken. Bei einem Kriegsteilnehmer läutet die Kriegerglocke!
Pfarrkirche:
Im Jahr 1535 wurde eine Kirche geweiht und 1817 wurde das Langhaus erweitert. Zwei Weihwasserbecken der Kirche sind auf 1692 und 1716 datiert. In den Jahren 1972/73 erfolgte nach einem Brand ein völliger Umbau bzw. eine Neugestaltung (offener Dachstuhl) durch Architekt Hugo Purtscher. Die neue Orgel aus der Werkstatt Rieger in Schwarzach stammt aus dem Jahr 1973.
Die Gemeinde und Pfarre Schnifis liegt auf einem Plateau an der Sonnenseite des Walgaus.
Aufnahme und Fotos: Arlberg09
Es läuten die 4 Glocken der Pfarrkirche Mariä Geburt aus Oberegg im Kanton Appenzell Innerrhoden in der Schweiz.
Stimmung:
H° dis' fis' ais' (erhöht)
Gießer: Jakob Veit Grassmayr, Feldkirch (1821)
Der Bezirk Oberegg liegt im südlichen Teil des Appenzeller Vorderlandes auf einer Seehöhe von 870 m ü. M.
Im Kanton Appenzell Innerrhoden wird die politische Gemeinde als Bezirk bezeichnet.
Die Pfarrkirche von Oberegg ist der heiligen Maria geweiht und hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Der 16. April 1817 entwickelte sich zu einem Tag des Schreckens, wurde doch die Kirche von einer verheerenden Feuersbrunst heimgesucht und eingeäschert. Brandursache war ein Blitzschlag. Sofort wurde der Wiederaufbau in die Wege geleitet, 1820 konnte die neue Kirche ihrer Bestimmung übergeben werden.
1870 bis 1872 wurde das Gotteshaus vergrössert. Die gegen Westen orientierte Hauptfassade aus grauem Sandstein mit ihrem breiten Giebel, mit
der Dreiteilung durch Wandpfeiler mit Evangelistenstatuen, erinnert an oberitalienische Kirchen im Stil zwischen der Romantik und Gotik. Das markante Gebäude wurde 1969/71 und
1995/97 umfassenden Renovationen unterzogen.
Quelle: (https://aldretti.ch/AP/Dorfrundgang_WEB.pdf)
Herzlich bedanken möchte ich mich hiermit beim freundlichen Mesmer von Oberegg!
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