Beschreibung der Videos
Es läuten die vier #Glocken der kath. Wallfahrtskirche Zu unserer Lieben Frau beim Heilbrünnl und St. Maria Magdalena in der Nähe der oberpfälzischen Kleinstadt Roding.
Hoch über dem Ufer des Regen liegt auf einer Anhöhe im Wald eine der großen Marienwallfahrtsorte in der Diözese Regensburg - das Rodinger Heilbrünnl. Ursprung dieser Wallfahrt bildet die Legende, dass Hirte ein Marienbild in einer Quelle fand, es aber nicht fassen konnte, da es sank. Schließlich konnte es der Pfarrer bergen und errichtete an dieser Quelle, der bald schon heilende Wirkung nachgesagt wurde, einen Bildstock. Im Jahr 1668 wurde ein erster Kapellenbau errichtet, der 1730 durch die heutige Rokokokirche abgelöst wurde.
Zentrale Bedeutung für die Wallfahrer haben das Gnadenbild, dass sich zentral im Hochaltar befindet und der Brunnen der das Wasser der wundertätigen Quelle mitten in der Kirche hervorsprießen lässt.
Neun Jahre nach dem Bau der ersten Kapelle ist für 1677 der Guss einer ca. 40 kg schweren Immaculata-Glocke von Johann Schelchshorn aus Regensburg belegt. Die vier Glocken, die heute die Wallfahrer, die besonders zu den Festtagen Marä Heimsuchung, Himmelfahrt und Geburt sowie am Magdalenenfest nach Roding kommen, stammen aus den Jahren 1949/50 und wurden in Straubing gegossen.
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f'-as'-b'-des''
Glocke 1
Hl. Maria
Ton: f'
Gewicht: 750 kg
Durchmesser: 107,9 cm
Gießerei: Anton Gugg, Straubing
Gussjahr: 1949
Inschrift: UNTER DEINEM SCHUTZ UND SCHIRM FLEHEN WIR
Glocke 2
Angelusglocke
Ton: as'
Gewicht: 450 kg
Durchmesser: 91,1 cm
Gießerei: Anton Gugg, Straubing
Gussjahr: 1949
Inschrift: VOX DOMINI SUPER NOS
Glocke 3
Hl. Magdalena
Ton: b'
Gewicht: 350 kg
Durchmesser: 77,6 cm
Gießerei: Anton Gugg, Straubing
Gussjahr: 1950
Inschrift: SANCTA MAGDALENA ORA PRO NOBIS
Glocke 4
Maria Rosenkranzkönigin
Ton: des''
Gewicht: 200 kg
Durchmesser: 61,4 cm
Gießerei: Anton Gugg, Straubing
Gussjahr: 1950
Inschrift: REGINA SACRATISSIMI ROSARII ORA PRO NOBIS
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An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Pfarrei Roding, vor allem an Mesner Alexander Gabler für die freundliche Ermöglichung der Aufnahmen.
Es läuten die 4 Glocken der Pfarrkirche zum Hl. Johannes der Täufer aus Hafling in Südtirol.
Stimmung:
g' a' h' d''
Gießer: Giovanni Colbacchini, Trient (1925)
Die Gemeinde Hafling liegt am Tschögglberg, einem Bergrücken im Südwesten der Sarntaler Alpen zwischen den Städten Meran und Bozen auf einer Seehöhe von 1300 m s.l.m. (Ortszentrum)
Haflings Pfarrkirche zum Johannes dem Täufer wurde 1291 erstmals erwähnt. Aus der Zeit stammen die Mauern des Langhauses, an welches in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts der gotische Chor und der Turm angefügt wurden; bemerkenswert sind die spitzbogigen Schallfenster am Turm, und der Achteckhelm. Am 11. Juni 1469 fand die Wiedereinweihung des Gotteshauses statt. Im 17. Jahrhundert wurde an Stelle der flachen Holzdecke ein Tonnengewölbe eingezogen und die Rundbogentüre, sowie Fenster eingebaut. Mit dem schön gestalteten Friedhof bildet die Kirche ein Juwel dieses Bergdorfes.
Der 1872 im Auftrag von Kurat Aigner von einem Algunder Kunsttischler angefertigte Hochaltar ist leider deportiert, und der Altartisch im Zuge der kirchlichen Erneuerung dem Volke zugewandt worden. Auf den Seitenaltären sind die Unbefleckte Empfängnis und die Heiligen Drei Könige dargestellt (der linke Seitenaltar ist abgetragen). Das auffallend große Wandgemälde entstand um 1600 und zeigt Johannes als Prediger, die Himmelfahrt Mariens, und mehrere Engel. Dieses Fresko am Chorbogen ist eine große Kostbarkeit aus der Hand des Künstlers Karl von Blaas.
An der Aussenseite der Sakristei befindet sich ein Steinrelief, das einen Menschen, ein Bäumchen, eine Blume und ein radförmiges Ornament zeigt. Der Volkskundler Hans Fink nennt dieses Relief Sonnenstein. Es zeigt den Himmelsgott Sonnenmann mit Lebensbaum, Jahresschlangen, sowie Dreiblatt und gilt als Nachweis einer Dauerüberlieferung, die aus vorchristlicher Zeit in den christlichen Glauben überging und sich bis heute erhalten hat.
Vor dem Jahre 1526, als Hafling noch keinen ständigen Geistlichen hatte, mussten alle Toten über den beschwerlichen und steilen Plattenweg nach Mais zum dortigen Friedhof getragen werden. Erst ab diesem Datum werden die Toten des Ortes im Friedhof um die Pfarrkirche herum bestattet. Die Grabstätten sind in Reihen angeordnete Grabhügel mit kunstvoll gearbeiteten schmiedeisernen Kreuzen.
Quelle: (https://seelsorgeeinheit-schenna.it/home/hafling.html)
Herzlich bedanken möchte ich mich hiermit bei der netten Mesnerin!
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