Beschreibung der Videos

Es läuten die 4 Glocken der Pfarr- und Wallfahrtskirche Götzens in Nordtirol.

Stimmung: es' g' b' c"

Glocken 1/3/4: Franz Oberascher, Salzburg 1948
Glocke 2: Johann Grassmayr, Innsbruck 1967

Die alte Glocke konnte nach ihrem Sprung nicht geschweißt werden, es musste eine neue Glocke in Innsbruck gegossen!
Die von Bartlme Grassmayr aus dem Jahr 1717 stammende Glocke kann nun vor der Wallfahrtskirche zu Götzens besichtigt werden.

Infos zur Kirche: https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrki...

Mein großer Dank geht an die liebe Mesnerin von Götzens, die uns die Turmtüre öffnete.


Es läuten die 4 Glocken der Pfarrkirche zum Hl. Martin aus Huben im Ötztal im Nordtiroler Oberland.

Stimmung:

e' gis' h' cis''(-)

Gießer:

Gl. 1-3 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1949)
Gl. 4 Johann Grassmayr, Innsbruck (1922)

Das Dorf Huben gehört zur Gemeinde Längenfeld und liegt auf einer Seehöhe von 1189 m ü. A. am südlichen Ende des Längenfelder Beckens.

Die Kirche steht in der Talebene am nördlichen Rand von Huben und ist von einem Friedhof umgeben. Der Turm mit Rundbogenschallfenstern hat einen kurzen Spitzgiebelhelm. Die Sakristei ist südlich angebaut. Die Westfassade weist ein rundbogiges Portal, eine Fensteröffnung und flankierende Nischen auf. Am Giebel befindet sich ein Fresko mit der Mantelspende des hl. Martin aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Ein Vorgängerbau wurde durch den Ausbruch des Rofener Eissees am 16. Juli 1678 zerstört und 1679 wieder aufgebaut. Da die Kirche aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen zu klein geworden war, wurde 1805/06 das Langhaus bis auf das Presbyterium abgetragen und durch einen Neubau ersetzt, der 1831 geweiht wurde. Durch ein neuerliches Hochwasser der Ötztaler Ache wurde 1868 der Kirchturm zerstört, er wurde 1870 wieder aufgebaut. 1891 wurde Huben zur Pfarre erhoben.

Das dreijochige Langhaus unter einem Stichkappentonnengewölbe mit einem rundbogigen Triumphbogen schließt mit einer polygonalen Apsis. Die Gewölbemalereien mit szenischen Darstellungen der hll. Martin und Kassian, Christi und der Evangelisten stammen von Johann Wanner (1816).

Der umgebaute Altar von 1930 hat spätbarocke Teile und zeigt das Altarbild Mantelspende des hl. Martin von Theres Strigl (1891) und im Oberbild die Beweinung mit einem Wappen und der Stifterinschrift Johann Khuen 1694 und trägt die Statuen Kassian und Johann Nepomuk vom Bildhauer Josef Schatz (1819). Zwei Figuren von Bischöfen aus dem Ende des 17. Jahrhunderts wurden dem Bildhauer Klemens Sattler zugeschrieben.

Quelle: (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Huben_im_%C3%96tztal)

Herzlich bedanken möchte ich mich hiermit beim freundlichen Mesner von Huben!


Es läuten die 5 Glocken der Pfarrkirche Mariä Heimsuchung aus Gries am Brenner in Nordtirol.

Stimmung:

dis' fis' gis' h' dis''

Gießer:

Gl. 1 und 3-5 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1949)
Gl. 2 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1986) Umguss von 1949

*Sondergeläute*

Die Gemeinde Gries am Brenner liegt im Nordtiroler Teil des Wipptals auf einer Seehöhe von 1165 m ü. A.

Urkundlich wurde 1534 eine Kapelle genannt. Die 1634 erbaute Kirche wurde von 1676 bis 1678 vergrößert. Von 1823 bis 1826 erfolgte ein Neubau nach den Plänen von Jakob Prantl und Johann Muigg, die Kirche wurde 1831 geweiht. Die Kirche wurde restauriert, 1926 außen, 1971, 1930/1931 innen.

Die Pfarre wurde 1941 gegründet.

Der spätklassizistische Kirchenbau entstand über dem barocken Grundriss einer Vorgängerkirche.

Das Langhaus steht unter einem Krüppelwalmdach, der südliche niedrigere Chor hat einen polygonalen Schluss mit einem anschließenden Sakristeianbau, die Fassaden sind mit einem Architekturputz gegliedert. Der mächtige Turm steht ostseitig zum Hang am Chor, er hat ein mit einem Gesims abgesetztes Glockengeschoß mit rundbogigen Schallfenstern, darüber ein Oktogon mit Zwiebeldach und einer zwiebelgekrönten Laterne. Die nordseitige Hauptfront zeigt sich zweigeschoßig dreiachsig mit einer kleinen Vorhalle und darüber ein vierpaßförmiges Fenster und einem Rundfenster im Giebel.

Das Kircheninnere zeigt sich im Langhaus mit einer Flachkuppel über Wandpfeilern mit Kompositkapitellen. Die Orgelempore ist mit einer Stichkappentonne unterwölbt. Der Triumphbogen ist rundbogig. Der Chor schließt mit einer Halbkuppel. Das Langhaus hat längs je drei Rundbogenfenster mit einem Oculus über dem mittleren, der Chor hat straßenseitig zwei und hangseitig ein Rundbogenfenster.

Der klassizistische Stuck und die Apostelzeichen schuf Josef Kinast 1827. Die Deckenfresken malte Josef Arnold der Ältere, die Chorkuppel Geburt Christi 1827, in den Pendentifs Grisaillemedaillons mit den Vier Propheten, in der Hauptkuppel Darstellung im Tempel 1828, in den Pendentifs Grisaillemedaillons Anbetung der Könige, Jesus lehrt im Tempel, die Vier Evangelisten, im Vorjoch Verkündigung, südlich im Langhaus Kreuzigung 1827/1828.

Den klassizistische Hochaltar aus 1826/1828 schuf Josef Reinisch, des Hochaltarblatt Mariä Heimsuchung malte Josef Arnold um 1827/1828, die Statuen Peter und Paul über den Opferungsportalen sowie die Engel und Putten schuf Gottlieb Klotz der Ältere. Die Seitenaltäre zeigen die Heilige Familie mit Elisabeth und Johannes, und Josef von Nazaret.

Unter der Empore gibt es links ein Kriegerdenkmal mit Kruzifix und seitlichen Gedenktafeln von Hans Buchgschwendter 1927. Es gibt zwei Holztafeln mit den Vierzehn Nothelfern aus dem 17. Jahrhundert aus der 1955 abgetragenen Nothelferkapelle.

Das Orgelgehäuse mit einem Brüstungspositiv entstand 1833 bis 1837 durch Josef Reinisch mit einer gleichzeitigen Statue König David von Nikolaus Seelos. Das Orgelwerk schuf Franz Reinisch II. 1906 und wurde 2008 durch einen Neubau durch Orgelbau Pirchner ersetzt.

Quelle: (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Gries_am_Brenner)

Herzlichen Dank dem freundlichen Mesner von Gries am Brenner sowie meinem Begleiter!

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