Beschreibung der Videos
Es läuten die 4 Glocken der Alten Pfarrkirche zu den Hll. Jodok und Lucia aus Völs in Nordtirol.
Stimmung:
es' g' b' c''
Gießer: Bühl, Bad Häring (1953)
Die Marktgemeinde Völs liegt auf einer Seehöhe von 574 m ü. A. und grenzt direkt östlich an die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck an.
Alte Pfarrkirche Hll. Jodok und Lucia
Die um 1494 gebaute spätgotische, um 1785 barockisierte Saalkirche ist von einem Friedhof mit Umfassungsmauer umgeben.
Seit dem Bau der Neuen Pfarrkirche ist sie als Friedhofskapelle in Verwendung.
Das schlichte Langhaus hat ein steiles Satteldach und einen dreiseitigen Chorschluss. Gotische Außengliederung durch Dreiecklisenen, Sockelgesims, Kaffgesims und gekehltes Dachgesims. Der Südturm ist im unteren Teil gotisch, das Glockengeschoß aus dem späten 18. Jahrhundert wird durch eine Zwiebel mit Laterne und Pyramidendach abgeschlossen. Die Westfassade wird durch einen Kompositgiebel, ein Kreisfenster und eine offene Vorhalle auf Holzsäulen mit Platzlgewölbe gegliedert. Das schöne abgefaste und rundbogig geschlossene Steinportal hat im Giebel ein Mosaik der beiden Kirchenpatrone hll. Jodok und Lucia.
Das fünfjochige Langhaus und der einjochige Chor haben ein Stichkappengewölbe, Pilastergliederung und stuckierte Gurtbögen.
Im Altarraum gibt es spätgotische Wandmalereifragmente vom Ende des 15. Jahrhunderts, die Deckenmalerei stammt von Raphael Thaler aus dem Jahr 1924.
Da die Alte Pfarrkirche mit der Zeit für die wachsende Bevölkerung zu klein wurde errichtete man in den Jahren 1965 bis 1967 ein Stück von der Alten Pfarrkirche entfernt die Neue Pfarrkirche Zu Ehren Jesu Christi in Emmaus.
Neue Pfarrkirche Zu Ehren Jesu Christi in Emmaus
Die Kirche wurde 1965–1967 von Josef Lackner über quadratischem Grundriss in verputztem Mantelbeton und Holz errichtet. Das Gebäude ist durch schräg gestellte Flächen in den verschiedensten Ebenen gegliedert und hat einen kronenartigen Abschluss durch spitz nach oben gezogene Ecken und ein nach innen hängendes Dach.
Quelle: (https://de.wikipedia.o...)
Herzlich bedanken möchte ich mich hiermit beim freundlichen Herrn Pfarrer von Völs, Mag. Christoph Pernter!
Es läuten die 4 Glocken der Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer aus Vandans in Vorarlberg.
Stimmung:
cis' e' fis' a'
Gießer:
Gl.1 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1954)
Gl. 2 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1967)
Gl. 3 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1950)
Gl. 4 Johann Grassmayr, Innsbruck (1924)
Die Gemeinde Vandans liegt im äußeren Montafon auf einer Seehöhe von 648 m ü. A.
Die Kirche wurde im Südosten der Alten Pfarrkirche, am anderen Friedhofsende, im Jahre 1959 nach den Plänen der Architekten Hans und Ingo Feßler errichtet und im Jahre 1960 geweiht.
Der Grundriss der Kirche bildet ein Achteck und wird zeltartig von einem hohen Satteldach abgeschlossen. Die Wände werden von farbigen Betonglasfensterschlitzen lamellenartig strukturiert. Bemerkenswert für die damalige Planungszeit war die Anordnung eines frei umschreitbaren Altars, leicht erhöht, und auch der Kirchenboden weist zum Altar hin eine leichte Erhöhung auf.
Ein Seitentrakt mit Nebenräumen bildet die Verbindung zum Kirchturm, der durch seine schlanke Form und den Abstand zum Kirchengebäude an einen Campanile erinnert.
An der Altarwand befindet sich ein Kruzifix als Relief mit den hll. Maria und Johannes vom Bildhauer Josef Baumgartner.
Die Orgel auf der Empore im hinteren Teil der Kirche aus dem Jahr 1961 ist das Opus 4109 der Orgelbaufirma Walcker. Sie hat einen Umfang von 19 Registern auf zwei Manualen und Pedal.
Bei der Kirche steht ein Kriegerdenkmal Hl. Sebastian des Bildhauers Emil Gehrer aus dem Jahre 1960.
Quelle: (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Neue_Pfarrkirche_Johannes_der_T%C3%A4ufer_(Vandans)
Herzlich bedanken möchte ich mich hiermit bei allen Beteiligten für die Ermöglichung dieser Aufnahme!
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