Beschreibung der Videos
Es läuten die 5 Glocken der Pfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus aus Söll im Nordtiroler Unterland.
Stimmung:
A° c' e' g' a'
Gießer: Glockengießerei Franz Oberascher, Salzburg (1948)
Des Weiteren ist noch eine Sterbeglocke im Schlagton g'' vorhanden. Sie wurde im Jahre 1854 von Johann Grassmayr in Innsbruck-Wilten gegossen.
Die Gemeinde Söll liegt im Sölllandl (das Gebiet zwischen Wörgl und St. Johann in Tirol wird so genannt) auf einer Seehöhe von 703 m ü. A.
Die Pfarrkirche von Söll wird wegen ihrer Größe und prachtvollen Ausstattung auch „Söllandler Bauerndom“ genannt.
Der Sage nach kündigte eine Schwalbe den Platz der Kirche mittels blutgetränkten Holzspänen an, als die Siedler von Hauning-Dorf eine kleine Kirche errichten wollten.
Die erste Kirche, die wohl um 1050 im Stil der Romanik errichtet wurde, wurde bald zu klein. Bereits 1361 wird von der Einweihung einer gotischen Pfarrkirche berichtet, die viel Ähnlichkeit mit St. Leonhard bei Kundl gehabt haben soll.
Kapazitätsprobleme und Verfall führten etwa 400 Jahre nach der Einweihung zum Abriss der Kirche.
Eine neue Pfarrkirche wurde ab 1764 errichtet und 1771 geweiht.
Die entstandene spätbarocke Kirche zählt zu den schönsten Kirchen im Alpenraum.
St. Peter und Paul ist mit einem imposanten Hochaltar und vier Seitenaltären ausgestattet.
Die zahlreichen Fresken wurden vom Schwazer Meister Christoph Anton Mayr geschaffen.
Die Orgel wurde 1982 installiert.
Die Pfarrkirche ist gleichzeitig Friedhofskirche für den umgebenden Friedhof und Dorfmittelpunkt. Vor der Kirche befindet sich eine kleine Kapelle, die an die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnert.
Quelle: (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_S%C3%B6ll_(Tirol)
Ein herzliches Dankeschön an die Pfarre Söll!
Es läuten die 5 Glocken der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus Grassau im oberbayerischen Landkreis Traunstein im Bundesland Bayern.
Stimmung:
H° e' g' a' dis''
Gießer:
Gl. 1 Johann Hahn, Landshut (1961)
Gl. 2 Bernhard Ernst, München (1645)
Gl. 3 Kaspar Schütz, München (1615)
Gl. 4 Johann Hahn, Landshut (1961)
Gl. 5 Johann Georg Leshinger, Salzburg (1753)
Der Markt Grassau liegt im Chiemgau etwa 5 Kilometer südlich des Chiemsees auf einer Seehöhe von 538 m ü. NHN im Achental, das von der Tiroler Achen durchflossen wird.
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grassau ist eine ursprünglich gotische, barockisierte Hallenkirche im Landkreis Traunstein in Oberbayern. Sie gehört zum Dekanat Traunstein.
Die älteste Kirche im Achental liegt direkt am Bodensee-Königssee-Radweg.
Die Anfänge unserer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt gehen bis ins Jahr 1150 zurück. Im weithin sichtbaren Zwiebelturm finden sich noch romanische Elemente.
Der frühbarocke Hochaltar von 1640, mehrere Rokoko Seitenaltäre, Stuckarbeiten und Jahrhunderte alte Malereien machen diese Kirche wirklich sehenswert.
Aufgrund ihres Alters und mehreren Umgestaltungen lassen sich unterschiedliche Bauarten wie Gotik, Barock und Rokoko finden. Bemerkenswert sind die Prozessionsstangen aus dem 18. Jahrhundert von Patronen der verschiedenen Grassauer Handwerksberufen.
Links neben dem Haupteingang befindet sich die Kriegergedächtniskapelle, die um 1700 entstand. Rechts vom Haupteingang ist die nur von außen zugängliche einzigartige Totenkapelle, ein ehemaliges, prächtig ausgemaltes Beinhaus.
Im Mittelalter befand sich auf dem Grassauer Kirchplatz der Gerichtsstandort für das gesamte Achental.
Quelle: (https://www.bodensee-koenigssee-radweg.de/de/pfarrkirche-mariae-himmelfahrt-grassau)
Danken möchte ich hiermit der netten Mesnerin von Grassau!
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