Beschreibung der Videos

Es läuten die 6 Glocken der Pfarrkirche zu den Hll. Petrus und Paulus aus Pfunds im Oberen Gericht im Tiroler Oberland.

Stimmung:

es' f' g' b' c'' es''

Gl. 1 und 3-5 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1968)
Gl. 2 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1950)
Gl. 6 Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck (1925) Sterbeglocke

Die Sterbeglocke erklingt ab 15:40.
Sie hängt separat in der Laterne des Pfarrturmes.

Die Gemeinde Pfunds liegt im Oberen Gericht, dem obersten Abschnitt des Tiroler Inntals, im Dreiländereck nahe den Grenzen zur Schweiz und zu Italien auf einer Seehöhe von ca. 950 m ü. A.

Urkundlich wurde 1474 eine Kirche genannt. 1482 wurde ein Ansuchen um Erweiterung gestellt und 1493 die Kirche geweiht. Nach einem Brand (1506) wurde die Kirche wiederhergestellt. Um 1700 wurde die Kirche verlängert. 1820 war ein Umbau, welcher 1832 geweiht wurde. 1959/1961 erfolgte eine Renovierung und Umgestaltung des Kircheninneren. 1970 war eine Restaurierung.

Vom anfänglich spätgotischen Kirchenbau sind die Chormauern mit den Dreikantstreben und dem abgeschrägten Sockel und der untere Teil des Turmes mit der Jahresangabe 1519 erhalten. Der Nordturm am vierten Langhausjoch besitzt ein durch ein Gesimse abgesetztes Glockengeschoß mit rundbogigen Schallfenstern, einen Kielbogengiebel und eine Zwiebelhaube mit Laterne aus 1820/1821. Das Langhaus hat eine dreiachsige Westfassade mit der Jahresangabe 1821 mit Lisenengliederung, verkröpftem Gebälk, geknicktem Volutengiebel. Das Westportal ist von Pilastern flankiert und hat eine reich profilierte Verdachung mit einem geschweiften Holzgiebel. Die Nischenfigur stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Den Hochaltar schuf Josef Staud 1961.

Quelle: (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Pfunds)

Herzlich bedanken möchte ich mich hiermit beim Dekan, Herrn Pfarrer Franz Hinterholzer und beim freundlichen Mesner von Pfunds!


Es läuten die 5 Glocken der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus Oberaudorf im oberbayerischen Landkreis Rosenheim im Bundesland Bayern.

Stimmung:

cis' e' fis' a' h'

Gießer: Glockengießerei Karl Czudnochowsky, Erding (1949)

Die Gemeinde Oberaudorf liegt im bayerischen Teil des Unterinntals auf einer Seehöhe von 479 m ü. NHN, ca. 3 km nördlich von Kiefersfelden.

Die gotische Saalkirche wurde im Kern im 15. Jahrhundert erbaut und 1664 sowie 1758 barock umgestaltet. Sie besteht aus dem Langhaus zu vier Jochen, dem eingezogenen, außen dreiseitig, innen halbrund geschlossenen Chor im Osten, der Sakristei mit einem Oratorium im Obergeschoss an der Nordwand und dem Chorflankenturm an der Südwand und des Chors, dessen untere Geschosse vom Vorgängerbau aus dem 14. Jahrhundert stammen. Er wurde 1746 nach einem Entwurf von Abraham Millauer aufgestockt, um den Glockenstuhl und die Turmuhr unterzubringen, und mit einer Zwiebelhaube bedeckt, die von einer Laterne gekrönt wird. Sie wurde 1833 nach einem Brand rekonstruiert.

Der Innenraum des Langhauses ist mit einem Stichkappengewölbe überspannt, der des Chors mit einem Tonnengewölbe. Die Deckenmalerei hat 1924 Anton Niedermaier ausgeführt.

Der Hochaltar wurde 1729 aufgestellt. Er wird von den Skulpturen des Josef von Nazaret und des heiligen Joachim flankiert. Zentrales Bild des Altars ist eine Statue der thronenden Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind in einem Strahlenkranz unter einem goldenen Baldachin. Als Himmelskönigin trägt Maria Krone und Zepter und zu ihren Füßen steht links und rechts ein Engel mit Weihrauchfass. Kleine Engel schweben über und neben ihrem Kopf. Über dem Baldachin ist der Heilige Geist in Gestalt der Taube dargestellt.

Die zweimanualige Orgel mit 24 Register fertigte 2001 Thomas Jann.

Quelle: (https://de.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Himmelfahrt_(Oberaudorf)

Danke sagen möchte ich hiermit dem netten Mesner von Oberaudorf!

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