Beschreibung der Videos
Es erklingen die Glocken der reformierten Thomaskirche in Köniz-Liebefeld.
4 Glocken:
des' es' ges' as'
Motiv: Christ ist erstanden
Giesser: Glockengiesserei H. Rüetschi AG, Aarau
Gussjahr: 1966
Aus dem Turm der Thomaskirche im Liebefeld erklingt ein qualitativ sehr gutes Geläut aus der Giesserei Rüetschi. Es wurde aufgrund von Lärmklagen vor einiger Zeit saniert. Die Schallöffnungen am Turm wurden mit Gummimatten verschlossen und die Glocken mit neu berechneten Fallklöppeln und Obergewichten versehen. Es wurde die neue Glockensteuerung Clockomatic verbaut und in der Kirche das neue All-in-One-Steuersystem Syneos installiert. Alles in Allem darf die Sanierung als sehr gelungen betrachtet werden.
Herzlicher Dank geht an den freundlichen Sigristen für das Ermöglichen der Aufnahmen im Turm!
Aufnahme zu einem Sondergeläute anlässlich der 24.Generalversammlung der Gilde der Carillonneure und Campanologen der Schweiz (GCCS).
Köniz ist eine Gemeinde mit rund 40'000 Einwohnern und grenzt südwestlich an die Stadt Bern. Das Liebefeld als Teil von Köniz liegt unmittelbar an der Berner Stadtgrenze. Während die Ortschaft Köniz selbst nur rund 7'000 Einwohner zählt und sogar über einen sehr dörflichen Ortskern verfügt, gilt die gesamte Gemeinde als grösste Agglomerationsgemeinde der Schweiz und setzt sich aus vielen kleineren Dörfern zusammen. Quer durch die Gemeinde führt die Bahnstrecke nach Schwarzenburg, welche im Halbstundentakt bedient wird und an die S-Bahn Bern angeschlossen ist.
Es läuten die vier Glocken des Trauerseelsorgezentrums St. Michael im Frankfurter Stadtteil Nordend, Bundesland Hessen.
Stimmung: c' d' e' f'
Giesser: Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg
Gussjahr: 1964
Die Glocken von St. Michael im Frankfurter Nordend gehören zu einer noch jungen, aber bewegten Geschichte. Die Kirche selbst wurde nach den Plänen des Architekten Rudolf Schwarz in den Jahren 1953/54 errichtet und am 23. und 24. Oktober 1954 von Bischof Wilhelm Kempf geweiht. Charakteristisch für den Bau ist der helle, elliptisch geformte Kirchenraum mit seinen Backsteinwänden und dem umlaufenden Band aus Glasbausteinen.
Ursprünglich besaß die Kirche noch keinen freistehenden Glockenturm. Erst einige Jahre nach der Fertigstellung der Kirche wurde der markante Campanile errichtet. Der Architekt Karl Wimmenauer ergänzte ihn im Jahr 1962.
Die Kirche wird seit 2025 von einer Profilkirche zur „Begräbniskirche St. Michael“ für 2500 Urnen umgebaut. Es erfolgt eine Umgestaltung des Innenraums in neun große und zwei kleinere offene Kreise, die sich in dem langgezogenen Raum verteilen. Darüber hinaus entstehen runde Sitzbereiche auf dem Vorplatz der Kirche und zwei kreisförmige Urnenwände sowie das „Ewigkeitsgrab“ im Kirchgarten nach einem Entwurf des Architektenbüros Meixner, Schlüter und Wendt. Bei der Umgestaltung bleibt der lichterfüllte hohe Raum erhalten. Die Urnenplätze werden in 2,50 Meter hohen offenen Ringen angelegt, die ein Motiv des ursprünglichen Architekten der Kirche Rudolf Schwarz aufgreifen. Die Öffnung stellt eine Schwelle vom Weltlichen zum Ewigen, zwischen Diesseits und Jenseits dar. Die unterschiedlich weiten Zylinderfragmente sind entlang der von dem Taufbrunnen und dem Altar bestimmten Längsachse angeordnet. Die Figur von Kreis und Zylinder taucht auch in den Außenbereichen in den kreisförmigen Sitzbereichen auf.
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